Profil
Ich über mich 
Ich bin 20 Jahre alt und habe im Sommer 2011 erfolgreich mein Abitur abgeschlossen. Seit 2007 versuche ich mich nun als Mountainbike Sportler und es bereitet mir durchgehend Freude. Derzeit versuche ich mich in der Branche zu verwirklichen und den Weg als Profi einzuschlagen. Dabei habe ich mir eine Frist von ca. einem Jahr gesetzt, um dann gegebenenfalls ein Studium anzufangen. Wenn ein Leben nur mit dem MTB-Sport nicht möglich ist, möchte ich einen Beruf im Bereich Sport ausüben. Interesse zeige ich an einem Lehramtstudium über Sportwissenschaft und Biologie, wobei sich diese Fächer wahrscheinlich nicht vereinbaren lassen. Mittlerweile verdiene ich ein wenig Geld für den finanziellen Rückhalt, meist durch Fahrtechnikseminare, Preisgelder und manchmal auch bezahlte Foto, oder Videoarbeiten. #1 WEBISODE // YOUNG TALENTS OF GERMANY // PB-PRODUCTION from p i p O `` on Vimeo. Die Geschwindigkeit ist unter anderem ein Reiz des Moubtainbike Sports. Bei einer schnellen Abfahrt scannt das Auge jede Wurzel, jeden Stein. Die Kurven verleiten zum Driften und der Dreck fliegt durch die Luft. Der Körper arbeitet und ist in Verbingung mit dem Fahrrad einfach eine brutale Maschine. Die Natur und das Bewegen an der frischen Luft machen den Sport nur sympatischer und die innere Überwindung auch bei Regen oder Schnee zu fahren verbessert die Selbstdisziplin. Vor allem aber der Ausgleich bereitet immer wieder freude, genau die drei Minuten die man bergab fährt, bei denen man an nichts anderes denkt, sondern nur den Spaß im Vordergrund hat. Auch wenn es viele nicht glauben, aber selbst im Rennlauf, wenn es um die Wurst geht habe ich ein Grinsen im Gesicht, sofern es die körperliche Anstrenung zulässt.
2010 fahre ich für Liteville und Syntace. Das 901 ist dabei mein treuer Gefährte im Freeride und Downhill. Die 200 mm Fedwerg und das leichte Gewicht machen das Fahrrad unglaublich vielseitig und schnell. In Kombination mit den Parts von Syntace ist mein neues Bike ein großekalibrige Waffe. Ich möchte mich doch hierbei nochmal bei Jürgen Schlender von Alutech Bikes bedanken, denn ohne ihn hätte ich es nicht so weit geschafft. Er war einer der wenigen der an mich geglaubt hat und frühzeitig anfing mich zu fördern und fordern. Stefan Mangelsdorff verdient allerdings noch mehr Dank. Stephan unterstütze mich IMMER und bot mir überhaupt die Möglichkeit des Radfahrens. Durch seine technischen Ratschläge für Material und Fahrkönnen erlangte ich viel Wissen über das Mountainbiken und konnte mich gut weiterentwickeln, wie untem im Text nachvollziehbar. | Der Beginn einer neuen Ära
Meine Mountainbikezeit begann 2005, als mein bester Freund Oscar ein Dirt-Bike bekam. Zu der Zeit benutzte ich nur ein "wheel-works", ein Mountainbike für 100€, welches nach sehr kurzer Zeit den Geist aufgegeben hat. So wünschte ich mir also ein neues Rad zum Geburtstag. Ich bekam ein neues Rad, das auch diesmal von einem Discounter kam. Ich liebte dieses Fahrrad trotzdem und genau so habe ich es auch zerstört. Die Trauer war groß, als es mir vor einem Gartencenter bei uns in Langenhagen geklaut wurde. Aber mein Vater merkte früh das mir Fahrradfahren sehr am Herzen liegt. Wir konnten es uns zwar nur schwer leisten, aber Vati kaufte das gleiche Rad noch einmal.
Eines Tages waren Stephan (=Oscars Vater), Oscar und ich unterwegs Radfahren. Wir donnerten am so genannten Müllberg eine von Oscar und mir erbaute "Downhillstrecke" herunter, als mir beim letzten 25 cm Sprung der Steuersatz zerplatzte. Dies versuchte ich vor den anderen zu verheimlichen, aber es ist aufgefallen, als ich nach 2 Sekunden freihändig Fahren in einem Holzzaun landete.
Stephan erkannte die Leidenschaft, die ich für das Fahrradfahren empfinde und sah das Talent in mir. Er nahm mich mit nach Winterberg und brachte mir das Downhillen bei. Auf Oscars Jugendweihe machte er mir das Angebot für eine neue Gabel mit Steuersatz gegen Gartenarbeit, ich willigte ein. Zu der Gabel mit Steuersatz kam dann noch ein neuer CMP Firestorm und ein CMP Innenlager mit Kurbeln, dafür musste ich einen Wert von 260€ abarbeiten. Und so kam eines zum anderen.
Immer wieder habe ich neue Teile abgearbeitet und das Rad weiter und weiter aufgebaut. Ich saß gerade im Zug, als ich in dem Mountainbike Rider Magazin einen Artikel über das geplante Dirt Masters Festival las. Ich sprach Oscar auf dieses Event an und als es soweit war lud Stephan mich wieder nach Winterberg ein, allerdings zum Rennen. Ich war überglücklich. Ich sollte gegen acht andere Fahrer der Klasse Hardtail unter 19 antreten. Nervös fuhren wir nach Winterberg. In meinem entscheidendem Lauf stürzte ich und wusste, dass ich nicht mehr gewinnen kann. Doch die Zuschauer schrieen und motivierten mich wieder schnell auf das Rad zu steigen und weiter zu kämpfen. Ich gab Gas und gewann das Rennen ganz knapp.
Nach diesem so schönen Wochenende packte Stephan noch einen drauf und bat mir sein Fusion Whiplash für einen sehr, sehr günstigen Preis an. Ich dachte nicht lange nach und willigte wieder ein. Das Bike war der Hammer! Doch ich hatte Pech und ich hab den Rahmen und andere Teile zerstört, bevor es abgearbeitet war.
Aber Stephan lies mich auch in dieser Situation nicht allein, er sprach mit Jürgen von Alutech ob er nicht einen kleinen Jungen mit viel Talent sponsern möchte. Das Problem war allerdings, dass ich nur ein Rennergebnis mitbrachte, mir einer nicht ganz so tollen Zeit. Sicherlich auch durch das Video von Thorsten, das er von mir machte, konnte ich Jürgen von mir überzeugen, und nun bin ich Alutech Team-Fahrer. |
|