UCI DHI Worldcup La Bresse Letztes Wochenende wurde mir die Jungfräuligkeit des Worldcupfahrens genommen. Ich fuhr den Worldcup in La Bresse mit! Kurz vor der deutschen Meisterschaft wurde ich vom BDR nominiert, dies war notwendig, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht genügend UCI Punkte hatte. Nach der DM in Wildbad sieht das natürlich jetzt anders aus. Da ich gerade auf meinem Roadtrip war, reiste ich schon aus Frankreich Morzine an. Am Donnerstagmorgen traf ich mich mit eineigen anderen deutschen Fahrern, um ein gemeinsames Camping-Lager zu errichten. Die anschließende Streckenbegehung hinterließ Spuren bei mir, denn es war wirklich etwas komplett anderes als meine bisherigen Racetracks. Auch fiel mir die Vorstellung schwer, wie die Strecke wohl am Sonntag aussehe, denn sie bestand größtenteils aus Wiese. Mit einer dementsprechend großen Aufregung startete ich Freitagmorgen das Training, das Motto "heile bleiben" stand dabei im Vordergrund. Man tastete sich langsam an schwierige Sprünge und Passagen heran. Nur bei den Doubles gab es kein Rantasten und der ca. 15 Meter lange Zielsprung musste schon im zweiten Trainingslauf herhalten. Mein Herz lag in der Hose, aber ich schaffte es knapp in die Landung und blieb von einem Sturz verschont. Es war sehr Trocken doch aufgrund des grasigen Untergrunds entschied ich mich Samstag für Schlammreifen. Wie sich im Ziel zeigte war es anscheinend die richtige Entscheidung, denn mit einer 2:13.378 qualifizierte ich mich für das Hauptrennen. Von 10 Deutschen Startern, qualifizierten sich 3 Männer und 1 Frau: Harriet Rücknagel, Benny Strasser, Marcus Klausmann und meine Wenigkeit.
Das Wetter schlug um und es regnete die Nacht als gäbe es kein Morgen mehr ;) Dementsprechend scheiße war dann auch das Training, die Wiese war ein einziges Schleudertrauma und die Steilpassagen ein Spiel mit dem Teufel. Ich stürzte bei dem Corner-Jump kurz vor dem Steinfeld und traute mich auch im Rennlauf nicht darüber zu springen.  Ich fuhr zu verhalten und platzierte mich am Sonntag mit eine sicheren Lauf auf Rang 71.
Es war ein super Wochenende und ich hoffe, ich werde noch einige Worldcups in meinem Leben besuchen! |